Kinderchor

Vor ungefähr einem Jahr war die erste Kinderchorprobe im Gemeindehaus und seitdem konnten wir leider nur wenige Stunden zusammen proben. Trotzdem hatten wir Kontakt mit den Kindern, z. B. durch die CD im Sommer und dem „Kinderchor Alternativprogramm“ an den Adventssonntagen mit abschlie-ßendem YouTube-Video mit Bildern der Kinder.

Bis jetzt haben sich die Bestimmungen für Chöre nicht verbessert und wir werden auch die nächste Zeit nicht zusammen proben dürfen. Daher bekommen die Kinder bis Ostern jeden zweiten Freitag Zugang zu einem Video, in dem wir Chorleiterinnen Stimm-übungen anleiten und Lieder singen.  Jede Kinderchorstunde steht unter einem bestimmten Thema, welches wir den Kindern vorher mitteilen. Dazu können sie sich Gedanken machen  und  etwas malen, basteln, nachstellen etc. und uns das als Foto zukommen lassen. Die Fotos bauen wir in das jeweils nächste Video ein, sodass die Kinder es sich zuhause zusammen mit ihrer Familie anschauen und mitmachen können.

Nora Hasselblatt & Jana Vodegel

Wunsch, Wünsche, Wünschen

„Was wir uns nicht kaufen können, das müssen wir uns ganz fest wünschen“, sagte mein Onkel kurz nach Neujahr. Er weiß, wovon er spricht und dass viele Dinge mit Geld nicht zu bezahlen sind – seine Kindheit in den 1930er- und 40er Jahren hat ihn geprägt. 

Das scheußliche Virus greift nun bald seit einem Jahr in unser Leben ein, und wir müssen uns fügen.  Noch immer und sogar noch strenger herrschen die Kontaktverbote zu Beginn dieses Jahres. Viele Geschäfte sind geschlossen.  Die FFP2-Maske ist zum ständigen Begleiter geworden.

Die wichtigen Dinge können wir aber immer noch kaufen. Das Lebensnotwendige gibt’s in den Supermärkten. Kleidung bekommen wir ebenfalls überall wie Bücher oder CDs, und auch wenn wir die Geschäfte nicht betreten dürfen, haben sich die Einzelhändler doch kundenfreundliche Notlösungen ausgedacht. Zum Notenkauf müsste ich hier vom Land allerdings richtig weit fahren. Die bestelle ich daher in einem fair geführten Notenhandel in Deutschland über das Internet. Damit habe ich alles, was ich zum Leben brauche.

Aber stimmt das wirklich?

Die Musik ist jetzt ein tröstender Faktor in meinem Leben. Ich habe das große Glück, ein Instrument spielen zu können. Wenn die Gedanken im Kopf umherkreisen, kann ich mich ans Klavier setzen und mich aus dem Alltag wegträumen.

Abends suche ich mir eine CD heraus und höre in Ruhe schöne und erfüllende Musik. Sie ist eine wunderbare Brücke zu heilenden Gedanken.

„Ich stehe morgens mit einem Lied im Kopf auf“, erzählt mein Onkel. Wie schön, denke ich, und wie schade, dass es so viele Menschen gibt, die so etwas gar nicht kennen.

Wie oft denke ich an die Chorabende mit den Lukas-Damen. Chorproben gab es im vergangenen Jahr nur wenige. Die haben wir aber dafür umso mehr genossen, auch wenn das Singen mit Abstand gar nicht so einfach ist.

Und genau da ist es, was mit Geld nicht zu bezahlen ist: das Genießen eines Chorabends, das fröhliche Miteinander, das konzentrierte Einüben schwieriger Zeilen, die Freude über einen gelungenen Auftritt in einem Gottesdienst und das Ausgefülltwerden von Musik. Das Zusammenrücken in schwierigen Zeiten ist nicht zu bezahlen, wenn die Musik beim gemeinsamen Singen unsere Seelen heilt.

Wollen wir uns ganz fest wünschen, dass dieses Jahr besser wird, dass wir nicht nur in Gedanken, sondern tatsächlich wieder zusammenrücken dürfen; dass wir in fröhlicher Runde singen dürfen und uns selber aussuchen können, wie eng wie beieinander stehen. Wollen wir uns ganz fest wünschen, dass der Lukas-Chor bald wieder musikalische Freude verbreiten kann.

Ich wünsche Ihnen und uns allen ein Jahr, in dem viele, nicht zu bezahlende Wünsche in Erfüllung gehen werden.

Herzlichst

Ihre Conny Rutsch

„Was macht eigentlich der Posaunenchor?“ – „Na, üben natürlich😉“

Die Corona-Pandemie hat uns alle fest im Griff und erschwert so Einiges, aber der Posaunenchor gibt nicht auf! Je nach dem, in welcher Gruppengröße und unter welchen Voraussetzungen geübt werden darf, richtet sich der Posaunenchor darauf ein. So war es auch im November-Lockdown erlaubt, mit genügend Abstand und den üblichen AHA-Regeln in einer Kleingruppe von maximal 8 Bläsern für den Weihnachtsgottesdienst zu proben. Okay, haben sich die Mitglieder des Posaunen­chores und der Chorleiter Timo Conradi gedacht – auf geht’s! Schnell wurde geklärt „Wer  möchte spielen?“, und ab dann hat sich nur noch die „Weihnachts-Besetzung“ freitags abends zum Üben getroffen. Und nicht nur das - der Posaunenchor hat sich auch noch der Herausforderung gestellt, in dieser kleinen Besetzung ein sehr anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen, und dieses notfalls auch seine Stimme alleine und wortwörtlich bei Wind und Wetter zu spielen!

Dank einigen lieben Helferlein hatte der Posaunenchor zur Christmette auch ein (Pavillon-) Dach über dem Kopf und den Instrumenten, und so konnte es Heiligabend werden. Trotz aller Umstände – es war wunderschön!

Und wie geht es weiter?

Auch jetzt lässt sich der Posaunenchor nicht unterkriegen, das alljährliche Probenwochenende wurde gerade um ein Jahr verschoben.

Sobald es wieder losgehen darf, wird der Posaunenchor ganz sicher wieder beginnen, sich regelmäßig freitags abends zur Übungsstunde zu treffen. Bis dahin bleibt nur das Üben zu Hause – und die Vorfreude darauf, sich wiederzusehen und miteinander Musik zu machen!

                                                                       Tanja Marquart

Stühle zu verschenken

Sechzig Jahre wurden sie „dazugestellt“, haben Tränen der Freude, der Rührung und der Trauer erlebt, haben unzähligen Menschen einen Platz geboten, wurden von fleißigen Küsterinnen durch die Räume geschleppt.

Nun haben sie ausgedient. Wie im letzten Spendenbrief beschrieben, werden unsere Klappstühle durch leichtere und raumsparende Stapelstühle ersetzt. Dank Ihrer großzügigen Spende wurden sie bestellt und werden in den nächsten Wochen geliefert.

Die alten Stühle möchten wir verschenken. Wer welche möchte, meldet sich bitte im Gemeindebüro oder nimmt sie nach dem Gottesdienst einfach mit.

Ausdrücklich erwähnen möchten wir, dass dieses Angebot auch für alle neu hinzugezogenen Menschen in unserer Gemeinde gilt.

Iris Griese

Primelverkauf

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Kirchengemeinde Bennien am letzten Sonntag im Januar an der Aktion „Blumen der Hoffnung". Nach dem Gottesdienst wurden gut 50 Primeln verkauft (Stückpreis € 1,00). Die Primeln werden von einer Gärtnerei in Wellendorf zugunsten der DAHW – Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, Arbeitsgemeinschaft Osnabrück, Stadt und Landkreis, Kirchengemeinden bereitgestellt. In Bennien wurden 100 Euro erlöst. Der Erlös kommt einem Tuberkuloseprogramm in Indien zur Bekämpfung schwerer Formen der Krankheit zugute.

Egli-Figuren als Testpersonen im Kirchenflur – die Auflösung

Unlängst haben sich die Egli-Figuren im Kirchenflur versammelt und sich probehalber auf den dort neu angebrachten Bilderleisten aufgereiht. Das Titelbild dieses Gemeindebriefes hat diesen besonderen Moment festgehalten.

Demnächst stehen auf den Bilder-leisten Fotos einiger Personen, die in der Kirchengemeinde Bennien mitarbeiten, ehrenamtlich oder beruflich. So wird man sich ein persönliches Bild machen können von Ansprechpartnern in der Gemeinde.

Die Egli-Figuren sind derweil wieder zurück ins Foyer des Gemeindehauses gezogen. Dort sind sie mit Requisiten so angeordnet, dass sie Standbilder zu biblischen Geschichten darstellen.

„Egli-Figuren" heißen diese handgearbeiteten Erzählfiguren deshalb, weil Doris Egli an ihrer Entwicklung maßgeblich beteiligt war. In Bennien werden sie zum Beispiel beim Erzählen biblischer Geschichten im Kindergottesdienst eingesetzt.

Kinderfreizeit Berghütte 2021!

Im vergangenen Jahr mussten wir die Kinder-Sommer-Freizeit corona-bedingt absagen. Aber für 2021 ist die Berghütte schon lange gebucht und wir hoffen sehr, dass wir dort in diesem Sommer eine fröhliche Kinder-Freizeit machen können.

Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 8 – 11 Jahren und findet statt vom 23.08. – 27.08.21 im Freizeithaus „Berghütte Rödinghausen“. Geplant ist die Freizeit für ca. 25 Kinder + einem Team von ehrenamtlichen Jugendlichen unter der Leitung von Diakonin Claudia Ulrich.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Diakonin C. Ulrich (Tel. 05427 92 14 12) und mailto: ulrich@martinibuer.de

Abendandachten in der Karwoche

Am Montag, Dienstag und Mittwoch der Karwoche (29., 30., und 31. März) beginnt jeweils um 19.30 Uhr eine rund halbstündige Andacht zur Leidensgeschichte von Jesus.

In anderen Jahren wurden diese Andachten im Stuhlkreis im Altarraum der Kirche gefeiert, das wird in diesem Jahr nicht möglich sein. Vorgesehen ist, dass in diesem Jahr die Stühle in einem großen Rund in der Kirche aufgestellt sind.

„Verlöschende Lichter" – Dunkel der Verlassenheit

Am Gründonnerstag, 1. April, wird in der Kirche um 20 Uhr als liturgische Abendmahlsandacht auch in diesem Jahr „Die Nacht der verlöschenden Lichter" gefeiert. Sie erinnert an den letzten Abend von Jesus, den Abend seiner Gefangennahme.

Der Gottesdienst beginnt mit der Feier des Abendmahls, anschließend wird das elektrische Licht in der Kirche gelöscht. Es werden Gedanken von Personen, die zu Jesus gehörten und ihn verlassen haben, verlesen. Bei diesem Ritus werden zwölf auf dem Altar stehende Kerzen nach und nach ausgelöscht als Symbol der Flucht der Jünger bis als letztes Licht in der Kirche nur noch die Christuskerze brennt.

Andacht am Karfreitag

Am Karfreitag, 2. April, beginnt um 14.30 Uhr in der Bennier Kirche eine Andacht. Sie endet gegen 15 Uhr, der Todesstunde von Jesus. Sollte auch dann noch Gemeindegesang untersagt sein, so werden Passionslieder gelesen und es erklingt Musik zu ihnen.

Um 9.30 Uhr wird Karfreitag in der Waldkirche St. Lukas Bennien ein Abendmahlsgottesdienst gefeiert.

Ostern

Das Osterfest beginnt mit der Auferstehungsfeier, dem um 7 Uhr an der Kapelle auf dem Waldfriedhof Bruchmühlen beginnenden Frühgottesdienst. Bläser des Posaunenchores wirken mit. Ein gemeinsames Osterfrühstück wird dieses Jahr nicht möglich sein, stattdessen wird ein österlicher Gruß verteilt, der auch das Osterfrühstück zu Hause bereichert.

Die Osterfestgottesdienste feiern die Kirchengemeinden Buer und Bennien auch dieses Jahr gemeinsam: Ostersonntag um 10 Uhr in Buer, Ostermontag um 9.30 Uhr in Bennien.

Gottesdienst für Biker und Nichtbiker

Der nächste ökumenische Gottesdienst für Biker und Nichtbiker ist geplant für Sonntag, 2. Mai, um 10.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche St. Johann in Riemsloh. Anschließend gibt es Ausfahrten.

Wieder Abendmahl

Es wird wieder Abendmahl in der Bennier Kirche gefeiert. Auf Grundlage der Handlungsempfehlungen für die Feier des Abendmahls unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln, die die Landeskirche Hannovers erstellt hat, wurde in Bennien eine Form entwickelt, die dem Wert des Abendmahls sowie den derzeitigen Gegebenheiten gerecht wird. Zum Beispiel werden an Stelle des Gemeinschaftskelches Einzelkelche (mit Traubensaft) gereicht.

Kindergottesdienst auf anderem Weg

Das Bennier Kindergottesdienstteam hat sich in Videokonferenzen beraten und anschließend einen Sonntagsgruß zur biblischen Geschichte von Ruth erstellt. Dieses Video wird auf der Bennier Homepage zu sehen sein, also bei kirche-bennien.de, dort bei Gruppen / Kindergottesdienst-Team. In diesem Video treten auch einige Egli-Figuren auf.

Gottesdienste

Für die Gottesdienste in der Waldkirche St. Lukas Bennien gelten Abstands- und Hygieneregeln gemäß der niedersächsischen Corona-Verordnung. Es gibt die Möglichkeit, einzeln zu sitzen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich in solchen Gruppen zusammenzusetzen, wie es die derzeit geltende Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen gestattet. Die Stühle in der Kirche sind in Sitzgruppen unterschiedlicher Größe aufgestellt.

Die einzelnen Stuhlreihen stehen im Abstand von 1,5 m voneinander entfernt.

Es ist ein medizinischer Mund-Nase-Schutz zu tragen. Möglichkeit zur Händedesinfektion ist im Flur der Kirche gegeben. Name und Telefonnummer der Gottesdienstteilnehmer werden vor Gottesdienstbeginn erfasst, um sie gegebenenfalls dem Gesundheitsamt vorlegen zu können. Anderenfalls werden die Daten nach drei Wochen vernichtet.

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht nötig.

Wer einen Gottesdienst zu Hause mitfeiern möchte, melde sich bitte im Kirchenbüro (Tel.: 05226-5261 oder per E-Mail KG.Bennien@evlka.de). Ein Exemplar des Gottesdienstablaufes wird zugestellt, als Ausdruck oder per E-Mail. Auf der Homepage wird rund einmal monatlich eine Andacht veröffentlicht.

Gottesdienste zur Taufe, Trauung und Beerdigung können ebenfalls in der Kirche gefeiert werden. Auch für diese Gottesdienste gelten Abstands- und Hygieneregeln.

Weltgebetstag - „Worauf bauen wir?“

So lautet das Motto des diesjährigen Weltgebetstages.

Der Gottesdienst für dieses Jahr wurde von Frauen aus Vanuatu, einer Inselgruppe im Pazifischen Ozean, vorbereitet. Diese Region wird sehr oft von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht.

Leider können wir den Gottesdienst in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht gemeinsam feiern, aber um uns an diesem Tag verbunden zu fühlen, packen wir „Disaster-Food-Tüten“ und verteilen sie in Bennien, Riemsloh und Hoyel.

Disaster-Food bedeutet für Vanuatu Reserven für schlechte Zeiten anlegen. Diese Tüten sind mit der Gottesdienstordnung, einer Meditationskarte, Spendentüten und noch einigen Kleinigkeiten gefüllt. Lassen Sie sich überraschen.

Wer aber gerne zur Kirche kommen möchte, für den/die ist die St. Antonius-Kirche in Hoyel am Weltgebetstag, Freitag, 5. März, zwischen 18 und 20 Uhr geöffnet.

Auch auf Bibel TV können Sie am 5. März um 19 Uhr einen Gottesdienst dazu verfolgen oder ganztägig auf YouTube.

Wenn Sie die Spendentüten nicht nutzen möchten, ist auch eine Überweisung auf das Konto des Weltgebetstag der Frauen, Deutsches Komitee e.V., Evangelische Bank EG, Kassel IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40, möglich. Bitte denken Sie daran: Die Frauen sind sehr auf unsere Hilfe angewiesen.

Ute Tilch,

St. Antonius-Gemeinde Hoyel

Dazu ergänzend:

Am Sonntag nach dem Weltgebetstag, also am 7. März, wird der Gottesdienst in der Bennier Kirche mit Texten, Gebeten und Musik des Weltgebetstages gefeiert, vorbereitet von Frauen aus Vanuatu. Bei diesem Gottesdienst (Beginn: 9.30 Uhr) werden auch die „Disaster-Food-Tüten“ verteilt.

Delegierte aus Buer und Bennien für die Kirchenkreissynode (vormals Kirchenkreistag)

Die Kirchengemeinden Buer und Bennien bilden einen gemeinsamen Wahlbezirk für die Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte. Die Kirchenvorstände beider Gemeinden sind bei einer gemeinsamen Kirchenvorstandssitzung übereingekommen, folgende Personen in den Kirchenkreistag zu entsenden: Uwe Aschemeyer, Pastor Matthias Hasselblatt, Irmtraut Kirchhoff, Holger Oberdiek, Anke Schröder.

Jeder Delegierte hat einen persönlichen Vertreter, dies sind Arend Holzgräfe (für Holger Oberdiek), Claus Jacobj (für Anke Schröder), Sonja Knollmann (für Irmtraut Kirchhoff), Helmut Schneider (für Uwe Aschemeyer) und Pastorin Inga Göbert (für Pastor Matthias Hasselblatt).

Die Amtsperiode der jetzigen Kirchenkreissynode dauert von 2019 bis 2024.