Kindergottesdienst wieder ab 19. September

Nach der Sommerpause wird der erste Kindergottesdienst in Bennien am Sonntag, 19. September, um 10.45 Uhr stattfinden. Anschließend wird der Kindergottesdienst an jedem zweiten Sonntag gefeiert.

Kindergottesdienstfest - Wimmelbild mit Hirte und Schaf und Mäusen und Fröschen

Auch in diesem Jahr erhielten die Kinder, die zum regionalen Kindergottesdienstfest eingeladen worden wären, einen besonders gestalteten Gruß: ein eigens angefertigtes Wimmelbild sowie eine passend zum Wimmelbild geschriebene Nacherzählung des Gleichnisses vom verlorenen Schaf (dazu das Foto auf Seite 2).

Das Leitungsteam des regionalen Kindergottesdienstfestes war im April übereingekommen, dass es auch dieses Jahr nicht möglich sein wird, vor den Sommerferien ein Fest mit Frühstück, Gottesdienst und Mannschaftsspielen rund um eine biblische Geschichte zu feiern.

Stattdessen wurde Anne Stickel, Tochter des vormaligen Bueraner Pastors Richard Stickel, gebeten, ein Wimmelbild zu zeichnen zu der von Jesus erzählten Geschichte vom verlorenen und wiedergefundenen Schaf (Lukas 15,1-7).

Diakonin Claudia Ulrich dachte sich dazu eine Nacherzählung mit Suchaufgaben zum Wimmelbild aus, zum Beispiel: „Wo marschiert eine Mäusefamilie aus einem Erdloch?" Oder: „Wo sonnen sich fünf kleine Frösche?"

Kindergottesdienstfestmitarbeiter verteilten im Juli diese Grüße. So konnten sie den Kindern doch noch eine Freude bereiten: ein kleines Fest für zu Hause!

Seit dem Jahr 2017 laden die Kirchengemeinden Buer, Hoyel und Bennien gemeinsam zum Kindergottesdienstfest nach Bennien ein.

Konfirmation - Silber - Grün - Golden

Premiere für Bennien: es gibt einen Konfirmations-Hattrick! An drei aufeinanderfolgenden Sonntagen wird Konfirmation bzw. Konfirmationsgedenken gefeiert. Es beginnen die Silbernen Konfirmanden (Konfirmationsjahrgänge 1984, 1985 und 1986), es folgt die Konfirmation des aktuellen Jahrgangs, für eine Woche später ist die Goldene Konfirmation geplant (Konfirmationsjahrgänge 1970 und 1971).

Für einen lupenreinen Hattrick beim Fußball müssen von einem Spieler drei aufeinanderfolgende Tore innerhalb einer Halbzeit erzielt worden sein. Somit ist der Bennier Konfirmations-Hattrick möglicherweise nicht lupenrein, da die drei Konfirmationsgottesdienste nicht innerhalb eines Monats gefeiert werden. Die beiden ersten Gottesdienste finden im September statt (19. und 26. September), die weitere im Oktober (3. Oktober). Aber sportlich bleibt das Vorhaben allemal.

Kinderchor - Erster Auftritt

Endlich ist es soweit! Der erste Auftritt des Kinderchores steht an.

Beim Gemeindenachmittag am 12. September werden die Kinder des Kinderchores ein paar Lieder vorsingen. Da in letzter Zeit so viele Chorproben ausgefallen sind, werden wir uns trotz Sommerpause an zwei weiteren Tagen in den Sommerferien treffen. Am Samstag, den 21.08., treffen wir uns den ganzen Nachmittag von 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr, um zu singen. Am Freitag, den 27.08., ist dann von 17:00 bis 18:00 Uhr unsere zweite Probe. Besonders freuen wir uns über die Kinderchor-T-Shirts, die wir bei diesen Treffen fertigstellen und beim Gemeindefest tragen werden. Die Kosten dafür tragen zum Großteil die Kirchengemeinde und zum anderen die Kinderchor-Eltern.

Wir freuen uns darauf, euch beim Gemeindefest zu sehen!

Jana und Nora

Besuch in Hohnstein

Vom 16. bis 19.07.2021 sind Ulrich und Karin Rechenberg, Gertrud Striesche und ich zu  Besuch in Hohnstein gewesen. Während der Hinfahrt haben wir einen Stopp in Dresden gemacht und konnten nach einem Mittagsimbiss die Frauenkirche besuchen. Am späten Nachmittag trafen wir in Hohnstein ein und begaben uns in unsere Quartiere. Da für Samstagabend ein musikalischer Sommergottesdienst geplant war, hatten wir entsprechende Noten bekommen, um aktiv daran teilnehmen zu können.

Leider begann Freitagnacht ein Gewitter mit viel Regen, der auch am Samstag keine Pause einlegte. Die Probe um 17.00 Uhr konnte noch stattfinden, doch dann kamen immer mehr Warnhinweise, dass schon einige Straßen unter Wasser standen und Berghänge abgerutscht waren

Daraufhin wurde alles abgesagt und jeder machte sich auf den Weg, um sicher nach Hause zu kommen.

Am Sonntag konnten wir bei schönem Wetter Meißen erkunden.

Bei unseren Freunden in Hohnstein hatten wir viel Spaß und Freude und fühlten uns gut aufgehoben.

Am Montagmorgen ging es wieder Richtung Heimat, die wir sicher um 16.00 Uhr erreichten.

Aus Hohnstein bringen wir herzliche Grüße mit und die Hoffnung, dass im nächsten Jahr die geplante Gemeindefahrt nach Hohnstein stattfinden kann.

                                    Renate Geisler

Pusteblume, Löwenzahn

„Hurra, wir dürfen wieder singen!“ Mit dieser fröhlichen Einladung durfte ich nach den Regeln der evangelischen Landeskirche für die Corona-Zeit „meine Mädels“ vom Lukas-Chor wieder zu Chorproben einladen. Mitte Juni trafen wir uns das erste Mal im Begegnungsbereich vor der Waldkirche zu schönen Gesprächen, leckeren Würstchen und einigen Liedern. Endlich. Jede einzelne von uns hat das Singen, die Gemeinschaft, das kleine soziale Netz, das wir untereinander und füreinander im Laufe der Jahre gebildet haben, sehr vermisst.

Nun treffen wir uns nicht wie sonst üblich im Gemeindesaal, sondern direkt in der Kirche. Hier können wir die Abstände sehr gut einhalten, die uns vorgeschrieben sind. Gar nicht so einfach ist das, auf Abstand zu singen. Da muss sich jede auf sich selbst verlassen und mutig voransingen, auch wenn sie ihre Nachbarsängerin nicht gut hören kann. Das ist nicht leicht, aber es schult das Gehör und die Sicherheit.

Wir wiederholen all die Lieder, die wir so lange nicht singen durften und sind mitunter selbst überrascht, was da alles zusammenkommt und noch immer richtig gut klingt.

Und natürlich üben wir auch schon wieder Neues. Eines der noch ganz frischen Lieder ist uns sofort ans Herz gewachsen, weil es damit eine ganz besondere Bewandtnis hat. Vor einiger Zeit rief mich mein Kollege Albrecht Päßler aus Sachsen an, der den Hohnsteiner Partnerchor unserer Gemeinde leitet. Wegen der Pandemie mussten wir unser Chortreffen in Hohnstein im vergangenen Jahr absagen und haben es auch in diesem Jahr vorsichtshalber noch einmal verschoben. Albrecht Päßler erzählte, dass er auch in diesem Sommer wie immer ein kleines Sommerkonzert für die Gemeinde geplant habe. Als ich das dann den Lukas-Damen erzählte, fiel ganz spontan der Entschluss von drei Sängerinnen und einem Fahrer, zu diesem Anlass die Freunde in Hohnstein zu besuchen. Als ich meinem Kollegen davon berichtete, schickte er umgehend Noten, damit unsere Sängerinnen am Konzert teilnehmen und den Partnerchor unterstützen konnten.

„Pusteblume, Löwenzahn“ heißt das Lied, das wir sofort in unser Repertoire aufgenommen haben. „Spannst den Schirm zum Fliegen auf, lässt dich einfach treiben, überall, landab, landauf kannst du wohnen bleiben“, heißt es in der ersten Strophe, und der Refrain bleibt gerne als Ohrwurm manchmal sogar bis zum Schlafengehen im Kopf: „Pusteblume, Löwenzahn, reitest mit dem Wind, wirbst für´s Leben und um mich, dass wir Freunde sind.“

Das Lied erzählt davon, dass die kleine Pusteblume im Asphalt in kleinsten Ritzen mit ihrer unbändigen Kraft, den Löwenzähnen eben, überleben kann und wir sie mit ihrem Lebensrettungsplan behüten wollen.

Von diesem Löwenzahn und seiner Pusteblume, die in manchen Gärten gar nicht gerne gesehen ist und doch den Bienen und Hummeln im Frühsommer eine nektarreiche Weide bietet, nehmen wir nicht nur musikalisch viel von den Proben mit nach Hause. Wir schicken den Freunden in Hohnstein musikalische Grüße, die vielleicht mit einem kleinen Pusteblumenschirmchen bis nach Sachsen getragen werden.

Dass das Sommerkonzert wegen starker Regenfälle mit Blick auf die Flutkatastrophe spontan nach der Generalprobe abgesagt werden musste, war eine vernünftige Entscheidung. Die drei Sängerinnen kehrten mit lieben Grüßen und Eindrücken nach Bennien zurück – den Wunsch nach einem Wiedersehen im Gepäck. Wir hoffen darauf im nächsten Jahr, ganz fest.

Herzlichst, Ihre Conny Rutsch

 

Frisch gemäht!

Herzlichen Dank allen, die mit einer Gabe zum Erfolg des diesjährigen Spendenbriefes der Kirchengemein-de beigetragen haben! Bis Mitte Juli wurden insgesamt € 2.707,00 zusammengetragen.

Der Rasenmäher konnte gekauft werden und hat seine ersten Runden bereits gedreht! Ja, man kann nach dem ersten Mähen über ihn sagen: Er macht einen guten Schnitt! - Das Verteilen sowohl der Spendenbriefe als auch der unaufgefordert ausgestellten Spendenbescheinigungen erfolgte ehrenamtlich. Der Erlös des Spendenbriefes wurde also nicht durch Portokosten geschmälert. Danke auch allen, die hierbei geholfen haben!