Adventssingen diesmal ohne Gesang

Am 1. Advent wurden Grüße zum Advent zu über 75-jährigen Mitgliedern unserer Gemeinde gebracht. Diesmal waren nur Erwachsene als Einzelpersonen unterwegs, ohne Gesang. Auf der Bennier Homepage Kirche-Bennien.de war das von Bennier Posaunenchorbläsern eingespielte Adventslied „Macht hoch die Tür" zu hören, das in anderen Jahren Gruppen von Kindern und Jugendlichen den Besuchten als Ständchen gesungen haben.

Viele der Besuchten nahmen diesen Gruß zum Anlass für eine Spende. Es wurden am Sonntag für „Brot für die Welt", für die Kirchengemeinde Bennien sowie für den Lukas-Kindergarten Bruchmühlen insgesamt € 1.363,00 gegeben. Herzlichen Dank allen, die mitgewirkt haben, und allen, die etwas gegeben haben!

Friedenlicht

Heilig Abend und Weihnachten werden Kerzen in unserer Kirche ihr Licht wieder von einer in Bethlehem entzündeten Kerze haben, deren Licht in ununterbrochener Stafette zu uns kommt.

Wer möchte, kann sich nach den Gottesdiensten eine eigene Kerze an diesem Licht anzünden und sich so das Licht von Bethlehem mit nach Hause nehmen.

Lukas-Chor / Gesund sein und gesund bleiben

Offener Brief an den Lukas-Chor

Meine lieben Mädels. Lange haben wir uns nicht gesehen, geschweige denn gehört. Anrufen wäre möglich, Sehen auf Abstand auch. Aber das wirkliche Hören, das Singen, der Chorgesang, das Miteinander fehlen mir so sehr. Lieder kreisen in meinem Kopf – passend zum Beginn des neuen Kirchenjahres. Macht hoch die Tür. Genau. Macht hoch die Türen zur Gemeinsamkeit, zum gemeinsamen Singen, zum gemeinsamen Lachen, für die Geschichten, die jede von uns zu erzählen hat nach den langen Wochen der Vorsicht und des Abstands.

Am Tag nach dem 1. Advent wurde ich negativ getestet. Ich durfte endlich nach zwei langen Wochen meine Mutter wiedersehen, aber nur mit  einem vorangegangen Test. Also negativ. Dem Himmel oder wem auch immer sei Dank. Dem Schicksal ? – denn ich muss auch hin und wieder einkaufen. Dem Abstandhalten? – ja, das tue ich, weil ich meine Mutter im Altenzentrum möglichst oft sehen will. Der Vorsicht? – genau, der Vorsicht. Und genau wegen dieser Vorsicht habe ich meinen Orgeldienst in Oldendorf aufgegeben. Aus gesundheitlichen Gründen – gewiss, aber nicht, weil ich krank bin, sondern weil ich nicht krank werden möchte. Abstandhalten ist ein Pflichtprogramm für pflichtbewusste Menschen. Und mehr möchte ich gar nicht darüber sagen.

Ich bin gesund und möchte das auch bleiben. Für meinen Mann, für meine Familie und selbstverständlich für Euch – für die Lukas-Damen, die ich so schmerzlich vermisse. Unsere Dienstagabende sind mir ans Herz gewachsen, wie ich es niemals vermutet hätte. Unsere fröhlichen Stunden voller Musik und Lachen, voller Seelenwärme und auch voller Schokolade. Die liebe ich. Genau, ich liebe es, wenn eine von Euch Geburtstag hatte und einen großen Teller liebevoll angerichteter Süßigkeiten mitbringt. Ich liebe es, wenn Ihr aus dem Urlaub zurückkommt und für jede von den anderen eine Kleinigkeit, mitbringt, die möglichst nichts kosten soll: einen Bierdeckel oder einen Hühnergott. Ja, genau, diese Stunden gefüllt mit Noten, Stimmproben und konzentrierter Arbeit; diese Stunden fehlen mir.

Meine lieben Lukas-Damen, ich möchte Euch heil und gesund bald wiedersehen können. Passt gut auf Euch auf.

Ich wünsche Euch und uns allen eine gesegnete Adventszeit.                 Eure Conny

Neues vom Posaunenchor - Danke, Karl-Heinz Westphal! Willkommen, Timo Conradi

Ende Juni 2019 beendete der Bennier Posaunenchorleiter Hans-Jörg Hillnhütter aus gesundheitlichen Gründen seinen Dienst. Karl-Heinz Westphal setzte – wieder einmal! – die Leitung von Proben und Einsätzen fort. Auch von dieser Stelle aus herzlichen Dank für diesen ehrenamtlichen Einsatz für den Chor und für die Gemeinde!

Im Rahmen der Vorgaben der Corona-Verordnungen ist gemeinsames Musizieren nur eingeschränkt  möglich.  Aber Karl-Heinz Westphal und der Bennier Posaunenchor haben im Rahmen dieser Möglichkeiten weiter geprobt und auch bei Gottesdiensten im Freien musiziert.

Seit Oktober ist Timo Conradi neuer Leiter des Posaunenchores. Er hat den Chor bereits einige Monate lang kennengelernt. Eine öffentliche Einführung in seinen Dienst bei einem Einsatz des Chores war bislang nicht möglich – es waren keine Einsätze möglich! Aber in diesem Gemeindebrief stellt er sich der Gemeinde vor. Herzlich willkommen!

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Liebe Kirchengemeinde Bennien,

mein Name ist Timo Conradi, ich bin 29 Jahre alt und komme aus Lübbecke. Seit Oktober dieses Jahres bin ich Leiter des Posaunenchores an St. Lukas, welchen ich bereits durch vorherige Probedirigate näher kennenlernen durfte.

Seit ungefähr 14 Jahren spiele ich bereits Posaune in meinem Heimatposaunenchor sowie in einem Feuerwehrmusikzug. Da Musik bekanntermaßen verbindet, lernte ich über die Jahre viele verschiedene Musiker*innen und neue Freunde kennen, durch die ich neben der Kirchenmusik weitere Musikrichtungen und Musikstile entdecken durfte. Doch irgendwann wollte ich nicht mehr nur Musik spielen, sondern auch Musik vermitteln. Ich wollte wissen wie es ist vor einer Gruppe zu stehen und welche Möglichkeiten es gibt, Musik zu vermitteln und zu gestalten. So meldete ich mich zu einer Weiterbildung zum Posaunenchorleiter und spielte zusätzlich als Aushilfe in anderen Chören mit, wodurch ich einige Mitglieder des Bennier Posaunenchores kennenlernte. Im Februar erhielt ich eine Einladung für ein Gastdirigat „eines kleinen Chores, der auch gerne die Herausforderung an ambitionierten Musikstücken hat und gerade auf der Suche nach einem neuen Posaunenchorleiter sei“. Dort angekommen wurde ich von 15 Bläser*innen sehr herzlich empfangen und bereits nach den ersten beiden Probedirigaten zeichnete sich ab, dass wir alle denselben Musikgeschmack (ein Posaunenchor der auch Freude an Polka Marschmusik hat) und dieselbe Vorstellung von Musik und dessen Bedeutung haben. Ein absoluter Volltreffer also.

Musik bedeutet nämlich nicht nur verschiedene Töne zu spielen, sondern Klänge zu Melodien zu formen und damit Empfindungen und Botschaften zu transportieren. Musik bedeutet darüber hinaus auch Gemeinschaft, Zusammenhalt sowie Spaß und Freude. Somit war also schnell klar – wir alle harmonieren, musikalisch als auch menschlich. Daher freue ich mich auf die Zusammenarbeit und möchte mich an dieser Stelle bei allen für das mir entgegengebrachte Vertrauen ganz herzlich bedanken! Ich freue mich auf ein gemeinsames Kennenlernen mit Ihnen in einem der nächsten vom   Posaunenchor musikalisch begleiteten Gottesdienste und schließe mit Psalm 150 Vers 1-3: Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn in der Feste seiner Macht! Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit! Lobet ihn mit Posaunen, lobet ihn mit Psalter und Harfen!

Timo Conradi

Herzliche Grüße vom Frauenfrühstücksteam

… leider war es uns ja nun nicht möglich, in diesem Jahr zu einem Frühstücksvormittag einzuladen. Jeder spürt in dieser Zeit wohl immer deutlicher, wie gerne wir zusammen sitzen um zu plaudern. Vielleicht bei einem Getränk oder eben einem gemeinsamen Frühstück.

Wir brauchen einander! Im Gespräch können wir uns austauschen. Oft fühlen wir uns nach solch guten Gesprächen/Begegnungen erleichtert, weil wir vielleicht festgestellt haben, dass wir ganz ähnliche Sorgen haben, uns ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen. Manchmal fühlt sich eine Sorge nach dieser „Erkenntnis“ sogar ein wenig kleiner an. Oder man hatte einmal die Gelegenheit sich etwas „von der Seele zu reden“. Auch das kann ab und an so richtig guttun!

Im Moment brauchen wir einander, um gut durch diese Zeit der Pandemie zu kommen! Wir schauen auf einander. Die Augen bleiben unbedeckt von unserer, uns gegenseitig schützenden Mund-Nasen Maske. Wir können uns ansehen. Und auch mit einem deutlichen Blick, Augenlieder senken oder zwinkern, kann so viel ausgedrückt und vermittelt werden! Wir können uns über Blicke verbunden fühlen, sogar einen Moment Trost schenken und auch Scherzen können wir mit der „Mimik“ unserer Augenpartie. Auch für solche „Augenbegegnungen“ gibt es sehr viel weniger Gelegenheit in dieser Zeit. Aber wenn dann doch, z.B. beim Einkaufen, an der Tankstelle, mit dem Pflegedienst, ...wäre es doch schön, wenn diese Blicke voller Verständnis und Geduld bleiben!

Wir wünschen Euch eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest  voller wunderbarer und herzlicher „Augenblicke“!

Wir freuen uns schon sehr darauf, irgendwann wieder zu einem Frauenfrühstück einladen zu können.

Birgit Schneider, Sonja Knollmann und Melanie Kermes

Kirchgeldbrief

Anfang Dezember wurde der Kirchgeldbrief verteilt an diejenigen, die zu dem Kreis gehören, die diesen jährlichen Mitgliedsbeitrag im Jahr 2020 zu zahlen haben. Herzlichen Dank allen, die diese Briefe verteilt haben. Auf diese Weise wurde Briefporto gespart.

Kein Gottesdienst mehr mit einem Gastprediger aus der Mission

Über Jahrzehnte war es so: an einem der Sonntag nach dem 6. Januar, dem Epiphaniasfest („Fest der Erscheinung des Herrn"), kam ein Gastprediger vom Ev.-luth. Missionswerk Niedersachsen aus Hermannsburg in unsere Region zu einem Gottesdienst, den die Kirchengemeinden Neuenkirchen, Hoyel und Bennien gemeinsam feierten. Dieser Gottesdienst gehörte zur „Woche der weltweiten Kirche", die in unserem Kirchenkreis begangen wurde. Er ging Jahr für Jahr reihum in den drei Gemeinden.

Den Hermannsburgern wurde es schwieriger, Gastprediger zu senden, die aus ihrer Arbeitserfahrung in weltweiter Kirche berichten konnten. Nun ist diese langjährige Tradition ganz eingestellt worden.

Stattdessen kommen vier evangelischen Kirchengemeinden Melle-Ost (Neuenkirchen, Hoyel, Buer, Bennien) am Sonntag, 21. Februar 2021 um 11 Uhr in der Kirche in Neuenkirchen zusammen. Der Gottesdienst steht unter dem Leitgedanken „Weltweite Ökumene".

Wieder Abendmahl

Am 1. November sowie am 1. Advent wurde wieder Abendmahl in der Bennier Kirche gefeiert. Auf Grundlage der Handlungsempfehlungen für die Feier des Abendmahls unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln, die die Landeskirche Hannovers erstellt hat, wurde in Bennien eine Form entwickelt, die dem Wert des Abendmahls sowie den derzeitigen Gegebenheiten gerecht wird. Zum Beispiel werden an Stelle des Gemeinschaftskelches Einzelkelche (mit Traubensaft) gereicht.

Die nächste Abendmahlsfeier ist für den ersten Weihnachtsfeiertag vorgesehen.

Kindergottesdienst 14-tägig

Am 30. August startete nach corona-bedingter Pause wieder der Kindergottesdienst. Das Kindergottesdienstteam bereitet die Gottesdienste so vor, dass die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Die Gottesdienste beginnen zur gewohnten Zeit um 10.45 Uhr in der Kirche und dauern höchstens 45 Minuten. Die nächsten Termine sind: 18. Oktober, 1. November, 15. November, 29. November (1. Advent).

Gottesdienste

Für die Gottesdienste in der Waldkirche St. Lukas Bennien gelten die derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln. Wer gerne einzeln sitzen möchte, kann das auf der rechten Seite in der Kirche machen (Seite des Lesepultes) auf den dort markierten Stühlen. Auf der linken Seite in der Kirche (Seite der Kanzel) ist es möglich, dass Gruppen in den Stuhlreihen zusammensitzen. Die einzelnen Stuhlreihen stehen im Abstand von 1,5 m voneinander entfernt.

Sollte das Wetter es zulassen, werden Gottesdienste draußen gefeiert im Gemeinschaftsbereich, dem Halbrund zwischen Kirche und Pfarrhaus.

Mund-Nase-Schutz ist beim Betreten und Verlassen der Kirche zu tragen, aber nicht auf den Plätzen. Möglichkeit zur Händedesinfektion ist im Flur der Kirche gegeben. Name und Telefonnummer der Gottesdienstteilnehmer werden vor Gottesdienstbeginn erfasst und für 3 Wochen im Kirchenbüro aufgehoben.

Wer diesen Gottesdienst zu Hause mitfeiern möchte, melde sich bitte im Kirchenbüro (Tel.: 05226-5261 oder per E-Mail KG.Bennien@evlka.de). Ein Exemplar des Gottesdienstablaufes wird zugestellt, als Ausdruck oder per E-Mail.

Gottesdienste zur Taufe, Trauung und Beerdigung können ebenfalls wieder in der Kirche gefeiert werden. Auch für diese Gottesdienste gelten Abstands- und Hygieneregeln.

Delegierte aus Buer und Bennien für die Kirchenkreissynode (vormals Kirchenkreistag)

Die Kirchengemeinden Buer und Bennien bilden einen gemeinsamen Wahlbezirk für die Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte. Die Kirchenvorstände beider Gemeinden sind bei einer gemeinsamen Kirchenvorstandssitzung übereingekommen, folgende Personen in den Kirchenkreistag zu entsenden: Uwe Aschemeyer, Pastor Matthias Hasselblatt, Irmtraut Kirchhoff, Holger Oberdiek, Anke Schröder.

Jeder Delegierte hat einen persönlichen Vertreter, dies sind Arend Holzgräfe (für Holger Oberdiek), Claus Jacobj (für Anke Schröder), Sonja Knollmann (für Irmtraut Kirchhoff), Helmut Schneider (für Uwe Aschemeyer) und Pastorin Inga Göbert (für Pastor Matthias Hasselblatt).

Die Amtsperiode der jetzigen Kirchenkreissynode dauert von 2019 bis 2024.