Erntedankgottesdienst auf dem Herbstfest

Am Sonntag, 02. Oktober, findet um 10.00 Uhr ein gemeinsamer Erntedankgottesdienst der Kirchengemeinden Westkilver und Bennien auf dem Herbstfest in Bruchmühlen (im Festzelt auf dem Parkplatz bei Hensel) mit den Posaunenchören Westkilver und Bennien statt. In Bennien ist kein Gottesdienst.

Die Tafel kann gedeckt werden

Auch für das Betanken des Tafel-Autos werden die Spenden eingesetzt. Foto: C. Rutsch

Unter dem Leitwort Decken Sie die Tafel hat der Bennier Kirchenvorstand im Juni mit einem Spendenbrief um Gaben für die Meller Tafel e.V. gebeten. Bis zum 2. August haben 98 Spender insgesamt € 3.890,00 zusammengetragen. Herzlichen Dank allen, die mit einer Gabe dazu beigetragen haben! Die Tafel kann gedeckt werden. Wer mit einer Spende den Betrag aufstocken möchte, kann das noch gerne tun, Spendenbescheinigungen werden ohne Aufforderung zugestellt.

Das Verteilen sowohl der Spendenbriefe als auch der unaufgefordert ausgestellten Spendenbescheinigungen erfolgte ehrenamtlich. Der Erlös des Spendenbriefes wurde also nicht durch Portokosten geschmälert. Danke auch allen, die hierbei geholfen haben!

 

Abendgottesdienst mit Posaunenchor

Am 28. August beginnt um 18.30 Uhr ein sonntäglicher Abendgottesdienst. Er steht unter dem Leitgedanken "Leben aus erster Hand". Der Bennier Posaunenchor trägt mit seiner Musik zu diesem Gottesdienst bei.

Endlich wieder ein Kindergottesdienstfest!

Nach pandemiebedingter Pause in den Jahren 2020 und 2021 findet am Sonntag, 4. September wieder ein regionales Kindergottesdienstfest in Bennien statt. Das Fest beginnt für die Kinder um 9.30 Uhr mit einem Frühstück im Gemeindehaus, anschließend wird in der Kirche die biblische Geschichte vom blinden Bartimäus vorgespielt, der Jesus begegnet und danach die Welt mit neuen Augen sehen kann. Bei der großen Spielerallye im und rund um das Gemeindehaus in gibt es verschiedene Wettspiele zur Geschichte, die die Kinder in Kleingruppen bestreiten. Das Fest endet um ca. 12 Uhr mit der „Siegerehrung“ und es gibt für alle eine kleine Überraschung und eine Urkunde.

In den nächsten Tagen werden in Bennien die für die Kinder gebastelten Einladungen verteilt. Eingeladen werden Kinder im Altar von fünf Jahren bis zum Vorkonfirmandenalter.

Wer beim Kindergottesdienstfest mitarbeiten möchte, melde sich gerne bis zum 22. August bei Pastor Matthias Hasselblatt. Gesucht werden insbesondere Personen, die bei der Spielerallye mitwirken. Alle, die mitarbeiten, werden bei einer Teambesprechung fachkundig für ihre Aufgabe vorbereitet

Einladung zum Gemeindebosselnachmittag

Aus dem Fotoarchiv der Kirchengemeinde: Bosseln in Bennien mit Besuchern aus der Partnerkirchengemeinde Hohnstein.

Am Sonntag, 11. September 2022 findet, wie bereits im letzten Gemeindebrief angekündigt, ein Gemeindebosselnachmittag statt.

Wir starten um 14 Uhr auf dem Parkplatz der Lukas-Kirche. Ziel ist das „Kleine Dorfmuseum“ von Kirsten Eppmann. Dort stärken wir uns ab ca. 15.30 Uhr mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann gern auch direkt zum Zielpunkt kommen.

Um ca. 16.45 Uhr endet der Nachmittag mit einer Andacht. Wir freuen uns auf alle Teilnehmer(innen) und hoffen auf gutes Wetter!

 

Katholische und evangelische Christen vereint

Am Donnerstag, 15. September, beginnt um 19.30 Uhr in der Bennier Kirche ein Gottesdienst, zu dem evangelische und katholische Gemeinden gemeinsam einladen anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Christen aus dem Nahen Osten haben zur Vorbereitung dieses Gottesdienstes beigetragen unter dem Motto "Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten" (Matthäus 2,2).

Abschied mit mini-Musical

Am 19. Juni wurden das Musical „Gott kennt mich“ vom Kinderchor Benien aufgeführt, indem es um Freundschaft, beten und Gott kennenlernen ging. Während der beiden Aufführungen konnte man draußen essen, trinken und etwas vom Handarbeitskreis erwerben. Für die Kinder gab es außerdem Möglichkeiten zum Spielen.

Dies war unser letztes Projekt mit den Kindern, da wir beide den Chor ab Sommer nicht mehr leiten können. Jana wird eine Ausbildung zur Erzieherin und Gemeindepädagogin in Porta Westfalica beginnen und Nora wird ab Ende August für ein Jahr in einer Musikschule in Uganda arbeiten. Daher schaffen wir beide es nicht mehr nach Bennien zu kommen und mit den Kindern zu singen. Wir freuen uns aber sehr, dass Marie-Louise Tralle nach den Sommerferien den Chor übernehmen wird. In den letzten Monaten haben wir mit den Kindern einige Lieder zusammen aufgenommen, die die Kinder dann als CD erhalten haben. Nun kann man diese Lieder auch online hören. Wenn man bei You-Tube „Kinderchor Bennien“ eingibt, dann werden einem die Aufnahmen angezeigt. Alternativ kann man diese auch über die Homepage der Kirchengemeinde finden. Viel Spaß beim Anhören.

                            Alles Gute und bis bald!     Jana und Nora

Neue Leiterin des Kinderchores

Hallo, ich bin Marie-Louise Tralle und übernehme nach den Sommerferien die Leitung des Kinderchores in Bennien. Ich bin 37 Jahre alt, habe zwei Kinder und lebe in Melle. Ich bin Musik- und Französischlehrerin und habe die letzten fünf Jahre als Musiktheater- und Konzertvermittlerin am Theater Osnabrück gearbeitet. Seit einigen Jahren leite ich bereits die Regenbogenschola in Melle-riemsloh und freue mich jetzt auf die musikalische Arbeit mit dem Kindrchor. Die Proben finden wie bisher auch, jeden zweiten Freitag von 17.00 - 17.45 Uhr statt. Die erste Probe wird am 26.08.2022 sein. Wer Lust hat mitzusingen, ist herzlich eingeladen!

Chor ist Gemeinschaft

„Wie, Du singst in einem Chor?“ oder

„Ich soll in einem Chor mitsingen?“ oder

„So was Altmodisches wie einen Kirchenchor leitest du?“

Um die letzte Frage zuerst zu beantworten: „Ja, ich leite einen ganz altmodischen Kirchenchor, den Lukas-Chor der Kirchengemeinde in Bennien.“ Altmodisch daran ist es, sich einmal in der Woche zum Proben zu treffen und eineinhalb Stunden neue Lieder zu lernen oder alte zu wiederholen. Altmodisch daran ist es, mehrmals im Jahr an Gottesdiensten teilzunehmen, ja, sonntags morgens. Und altmodisch daran ist wohl auch, Traditionen zu leben und weiterzuführen. Bis hierher habe ich mich ein wenig als Kabarettistin versucht.

Denn: Ein Kirchenchor ist keineswegs altmodisch. Klammer auf: Bei sowas würde ich gar nicht mitmachen Klammer zu.

Der Lukas-Chor ist ein jahrzehntelang gewachsenes Ensemble von Sängerinnen. Etliche von ihnen singen hier schon wirklich lange, sind also nicht mehr die Jüngsten. Und das darf auf keinen Fall belächelt werden – nicht von Außenstehenden und schon gar nicht von Chorleiterkollegen. Gerade die älteren bringen einen großen Erfahrungsschatz mit in den Chor. Ehrlich gesagt, habe ich davon als Chorleiterin vor einigen Jahren nicht zu knapp profitiert, als ich den Lukas-Chor übernahm. Meine Studienzeit liegt zwar schon eine geraume Zeit zurück, und ich weiß eine Menge über Chorleiten, Dirigieren, Einstudieren, usw. Was aber auch an der hochkarätigen Ausbildung an der Musikhochschule Hannover nicht gelehrt wird, ist das Umgehen mit einem eingesessenen Chor. Theoretisch scheint es gar nicht so schwierig zu sein, einen Chor zu leiten. Im Studium allerdings lernen die Studenten das an einem Studentenchor. Langjährige Erfahrung haben die Sängerinnen und Sänger dort nicht, wenige Jahre singen sie gemeinsam, dann gehen sie in ihre Berufe. Wie es sich aber anfühlt, einen Chor zu leiten, der zusammengewachsen ist, den schon einige Chorleiter geführt haben und der Auftrittserfahrung gesammelt hat, lernen Musikstudenten in der Ausbildung in der Regel nicht.

Dass ich mitunter immer noch aufgeregt bin, meine „Chormädels“ zu leiten, bestätigen diese sicher gerne. Altmodisch fühlt sich das auf keinen Fall an.

Die Gestaltung der Gottesdienste hat sich im Laufe vieler Jahrzehnte auch geändert – dem Himmel sei Dank. Junge Komponisten haben modernes Liedgut geschaffen, das mitreißend klingt und Spaß macht. Apropos Spaß: an manchen Dienstagen habe ich früher selten so viel gelacht wie bei den Proben des Lukas-Chores. Fast das ganze Jahr hindurch treffen wir uns dienstags um halb acht. Dann wird erstmal geklönt, klar. Aber diszipliniert – jedenfalls meistens – geht es dann daran, ein Repertoire zusammenzustellen. Übrigens ist es eine schöne Tradition, dass Geburtstagskinder eine Runde Schokolade spendieren. Das schmiert zwar nicht unbedingt die Stimmbänder, ist aber gut für die Stimmung.

Wir singen in Gottesdiensten am allerliebsten, wenn es dafür einen Anlass gibt. Vor einigen Wochen wurden Renate Geisler aus dem Küsterdienst und Karin Rechenberg als Kirchensekretärin in den Ruhestand entlassen. Beide singen seit vielen, vielen Jahren im Lukas-Chor. Für uns war es nicht nur Ehrensache, sondern ein Herzensanliegen, ihnen in diesen Gottesdiensten einen Musikwunsch zu erfüllen.

Im Chor zu singen schafft ein Gemeinschaftsgefühl, ein soziales Netz, das fröhliche Ereignisse ebenso begleitet wie es traurige auffängt. In der heutigen Zeit ist das wertvoller denn je und sollte auf jeden Fall gepflegt werden.

Ich bin dankbar dafür, dass ich in genau dieser Kirchengemeinde und mit genau diesem Chor meinen Beitrag für ein musikalisches Miteinander leisten kann.

Und übrigens: der Chor wächst langsam, aber sicher. Es scheint sich herumzusprechen, dass wir eine fröhliche Gemeinschaft sind.

Und damit grüße ich Sie und Euch herzlich.

Ihre und Eure Conny Rutsch

                         

Stellenplanung 2023 - 2028

Die Kirchenkreissynode des Ev.-luth. Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte hat bei seiner Sitzung am 31. Mai in der Kirche in Oesede unter anderem den Stellenrahmenplan für unseren Kirchenkreis für die Jahre 2023 bis 2028 beschlossen.

Auch in unserer Region Melle-Ost kommt es – wie bereits im vorigen Gemeindebrief angekündigt – zu Veränderungen, die in einer Nettorechnung eine Stellenreduzierung ergeben. Zur Region Melle-Ost gehören die Ev.-luth. Kirchengemeinden Buer, Bennien, Hoyel und Neuenkirchen. Der Stellenplan sieht vor:

Zum einen entfällt zum 31. Dezember dieses Jahres in der Kirchengemeinde Neuenkirchen eine ¼-Pfarrstelle, so dass dort eine ganze Pfarrstelle verbleibt. Zum anderen wird ebenfalls zum 31. Dezember dieses Jahres in der Kirchengemeinde Buer ½ Pfarrstelle gestrichen. Auch dort verbleibt eine ganze Pfarrstelle. Zugleich sieht der Stellenplan vor, dass für die Region Melle-Ost eine Springerpfarrstelle geschaffen wird im Umfang von ¼ Stelle.

Unverändert bleiben die ½ Diakonenstelle der Region sowie die Pfarrstellen in Hoyel und in Bennien, deren Dienst jeweils ½ Pfarrstelle umfasst.

Delegierte aus allen vier Kirchenvorständen unserer Region haben damit begonnen zu überlegen, wie Gemeindearbeit in unserer Region in dieser veränderten Situation fortgesetzt wird.

Corona-Regeln für Gottesdienste

Der Bennier Kirchenvorstand hat bei seiner Sitzung am 9. März 2022 folgende Corona-Regeln für die Gottesdienste in der Waldkirche St. Lukas Bennien beschlossen:

  • Es gilt die 0G-Regel. Es gibt also keine G-Kontrolle am Eingang.
  • Das Führen von Teilnehmerlisten entfällt.
  • Es gibt im Kirchenflur einen QR-Code der Corona-Warnapp für die Gottesdienste. Wer möchte, kann sich mit diesem QR-Code anmelden.
  • Maskenpflicht im Gottesdienst besteht auf den Wegen. Am Platz kann die Maske abgelegt werden. Auch beim Singen kann die Maske abgelegt bleiben.