Küsterin/Küster gesucht

Wieder ein Tauferinnerungsgottesdienst

Alle zwei Jahre wurden getaufte Kinder zweier Geburtsjahrgänge zu einem Tauferinnerungsgottesdienst in die Bennier Kirche eingeladen, letztmals im Jahr 2019 (Geburtsjahrgänge 2012 und 2013). Pandemiebedingt war dies im Jahr 2021 nicht möglich. Jetzt geht es wieder.

Damit Kinder aller Geburtsjahrgänge Tauferinnerung erleben können, werden im Jahr 2023 die getauften Kinder der Geburtsjahrgänge 2014, 2015 und 2016 eingeladen, im Jahr 2024 dann die Getauften der Geburtsjahrgänge 2017 und 2018. Anschließend geht es im zweijährlichen Rhythmus weiter. Der Tauferinnerungsgottesdienst für das Jahr 2023 ist für Sonntag, 19. Februar geplant.

Adventssingen

Am 1. Advent wurden Grüße zum Advent zu über 75-jährigen Mitgliedern unserer Gemeinde gebracht. In zwölf Gruppen besuchten und sangen Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Neben einem musikalischen Adventsgruß überreichten sie an den Türen einen von einem Kreativkreis der Gemeinde gestalteten Adventsschmuck.

Viele der Besuchten nahmen diesen Gruß zum Anlass für eine Spende. Es wurden für unterschiedliche Zwecke insgesamt € 1.529,45 gegeben, insbesondere für „Brot für die Welt" und für die Kirchengemeinde Bennien. Herzlichen Dank allen, die mitgewirkt haben, und allen, die etwas gegeben haben!

Danke für die Spenden für die Meller Tafel!

Mit dem diesjährigen Spendenbrief der Kirchengemeinde Bennien waren unter dem Leitwort Decken Sie die Tafel Gaben für die Meller Tafel e.V. erbeten worden. Der Erlös betrug insgesamt € 3.746,08.

Am 24. Oktober besuchten Bennier Kirchenvorstandsmitglieder stellvertretend für alle, die gespendet haben, die Meller Tafel. Sie wurden von Ulrike Margraf, der Leiterin der Meller Tafel, herzlich empfangen. Ulrike Margraf berichtete von den großen Aufgaben, vor denen die Mitarbeiter der Meller Tafel derzeit stehen. Sie sprach großen Dank allen aus, die zu dieser großen Spendensumme beigetragen haben – dies sei hiermit weitergegeben!

Besuchsteammitarbeiter suchen neue Wege

Vor bald 25 Jahren fanden sich nach dem im Gemeindebrief veröffentlichten Aufruf Mitmenschen gesucht! engagierte Personen, die das Besuchsteam der Kirchengemeinde Bennien gründeten. Im Laufe der Jahre wirkten 19 Frauen und Männer im Besuchsdienst mit. Auch durch die Zeit der Einschränkungen, die zur Pandemie gehörte, hielten sie ihren Dienst nach aller Möglichkeit aufrecht in großer Beständigkeit und Treue. Den Gottesdienst am 23. Oktober dieses Jahres gestaltete das Besuchsteam, bestehend aus Sabine Braun, Marion Herdtler, Sigrid Kathke, Anna Schönwitz, Annegret Tost und Holger Wellpott, mit.

Nun haben sich die Mitglieder des Besuchsteams entschlossen, ihre bisherige Arbeit zu beenden. Auch an dieser Stelle sei allen, die im Besuchsteam tätig waren und tätig sind, gedankt für alle Zeit, Aufmerksamkeit und mitmenschliche Zuwendung, die sie anderen schenkten!

Im Dezember gibt es ein abschließendes Treffen des Besuchsteams. Doch es soll dabei nicht nur einen Blick zrück geben, es wird auch geschaut, ob es neue, andere Möglichkeiten gibt, sich in der Kirchengemeinde Bennien für andere einzusetzen. So würde der Leitgedanke des Eingangsliedes fortgeführt, den das Besuchsteam für den Gottesdienst gewählt hatte: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Für den Gottesdienst im Oktober trugen Mitglieder des Besuchsteams Gedanken für ein Gebet zusammen. In diesem Gebet heißt es:

Gott, Vater im Himmel, danke, dass wir füreinander da sein können und dass andere für uns da sind. Schenke uns Freude am Miteinander mit dir und untereinander.

Gott, mache uns und alle, die sich anderen zuwenden, bereit für Begegnung und Gespräch, schenke, dass Türen geöffnet werden, dass Ohren füreinander wach und Herzen füreinander bereit sind.

Gott, lass uns und allen, die sich anderen zuwenden, zur rechten Zeit finden die richtigen Worte, den stimmigen Ton, das hilfreiche Schweigen. Nimm unser Hören, Reden und Schweigen in deine Hand, sieh es gnädig an und wandle das, was du davon gebrauchen kannst, in Segen.

Gott, bitte lass uns füreinander wach bleiben, uns gegenseitig respektieren, aufeinander zugehen. Amen.

Die kleinen Dinge

Und zack – ist Weihnachten schon wieder da. Zu übersehen ist es ja nicht.

Allen Strompreisen wie zum Trotz glitzert und glimmert es an den Häusern und in den Gärten. Girlanden aus tausenden Glühlämpchen (ja, ich weiß, sind ja nur LEDs) unter Regenrinnen und an Dachgiebeln, blinkende Lichterketten an Sträuchern und leuchtende Rehsilhouetten in den Vorgärten künden seit Wochen von Weihnachten. Spekulatius und Dominosteine sind seit September ein Verkaufsschlager in den Supermärkten und Adventsmärkte ein Besuchermagnet schon lange, bevor das erste Lichtlein überhaupt auf dem Adventskranz gebrannt hat.

Ach ja, und dann die Geschenke. Jetzt wird es wohl höchste Zeit. Der große Kaffeevollautomat wird die Hausfrau sicher erfreuen. Der `vegane` Ponyhof fürs Mädel und der Technikbaukasten für seinen Bruder sind schon lange zu Hause eingelagert. Einem Zeitungskommentar zufolge sind übrigens Luxusartikel wie Champagner und Designerartikel zur Zeit Mangelware, weil man sich ja noch etwas gönnen möchte, bevor die Welt möglicherweise untergeht.

Naja, und so weiter und so weiter – Weihnachten steht eben vor der Tür.

Auch der Lukas-Chor bereitet sich seit Wochen auf seinen Weihnachtsauftritt am 1. Feiertag vor. Das Lied, das wir alle seit zwei Jahren liebgewonnen, aber aus bekannten Gründen noch nie im Gottesdienst gesungen haben, beginnt wie folgt:

„Kleines Lamm“, sagt der Nachtwind auf dem Feld. „Siehst du nicht den Stern dort? Strahlend zeigt er sich der ganzen Welt.“

Und dieser Stern muss gar nicht der sein, der am Heilig Abend über dem Stall leuchtet, so weit ist es ja noch nicht.

In meinem Garten zeigen sich seit einigen Tagen kleine weiße Sternchen im Beet zwischen noch nicht abgeräumten Herbstblättern. Wie ein kleines Wunder haben die Christrosen Anfang Dezember Blüten gebildet – vielleicht nur, um uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und vielleicht will diese Zauberei der Natur unsere Blicke auf die eher unscheinbaren Dinge lenken: auf die schon angelegten Knospen der Magnolie, die in einigen Monaten in voller Blüte stehen wird, auf den Duft der selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen oder die uralte und charmante Kugel aus Lauscha, die wieder ihren Platz am Weihnachtsbaum finden wird.

Das Warten auf Weihnachten ist schön auch ohne Konsumrausch, ohne blinkendes Allerlei und teure Geschenke. Die Kerze auf dem Tisch und gute Musik bereichern Herz und Seele auf ihre ganz besondere Weise.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch auch im Namen der Sängerinnen des Lukas-Chores ein Weihnachtsfest voller kleiner Wunder.

Herzlichst

Ihre/Eure Conny Rutsch

Veränderung in der Region

Zum Jahreswechsel 2022/23 treten Veränderungen in Kraft in der Region Melle-Ost, also in den evangelischen Kirchengemeinden Buer, Bennien, Hoyel und Neuenkirchen. In Neuenkirchen entfällt die ¼-Pfarrstelle, die Pastorin Susanne Dremel-Malitte innehatte. In Buer entfällt die ½-Pfarrstelle, die Pastor Matthias Hasselblatt versah. Alle anderen Stellen bleiben unverändert, also auch die ½-Pfarrstelle in Bennien sowie der Auftrag, den Diakonin Claudia Ulrich zur Mitarbeit in Bennien hat. Neu geschaffen wird eine ¼-Pfarrstelle für Vertretungsdienste in der Region Melle-Ost, die Pastor Matthias Hasselblatt übernimmt.